SONDERAUSSTELLUNG IM PALAIS FESCH "LA GRANDE BELLEZZA"

Vom 24. Juni bis 3. Oktober 2022 in Ajaccio

Ausstellung "La Grande Belleza, Kunst in Rom im 18. Jahrhundert, 1700-1758" und "Anna Vivante: Rom, Schatten und Drapierungen im 18. Jahrhundert". In Zusammenarbeit mit der Accademia di San Luca, den Gallerie Nazionali Barberini e Corsini, den Musei di Roma und der besonderen Unterstützung des Louvre.

Die Ausstellung ist in 5 Themenbereiche gegliedert: Rom, die Akademie, Feste und Schauspiel, der Palast, die Kirche

 

Die Stadt wird in der Ausstellung durch mehrere Gemälde der sogenannten Vedutenmalerei, von Künstlern wie Van Wittel, Panini und anderen, dargestellt. Die Landschaftsmaler, allen voran Jan Frans van Bloemen, interpretieren oft auf ihre Art und Weise die Feste und Alltagsszenen, in denen sich das Volk mit den gehobenen Klassen mischt.

Porträts der Päpste und Kardinäle, die oft von erstrangigen Künstlern wie Ghezzi oder Subleyras gemalt wurden, begrenzen zeitlich die verschiedenen Perioden.

Neben den Gemälden werden auch verschiedene Zeichnungen ausgestellt, von den sogenannten Akademien bis hin zu Karikaturen, ebenso Gravierungen (Piranese), Skulpturen, Möbelstücke und Kunstgegenstände, um sowohl die Kunstproduktion als auch ihre Protagonisten und die, für die die Produktion bestimmt war, so vollständig wie möglich zu erfassen.

Um das Rom des 18. Jahrhunderts, das so präsent und trotzdem so wenig bekannt ist, dem Publikum nahezubringen, richtet sich der Blick der Fotografin Anna Vivante ganz selbstverständlich auf die Spanische Treppe an der Kirche Santà Trinita dei Monti (1723-1726) und auf den Trevi-Brunnen (1732-1751), enthüllt aber auch in Straßen und Kirchen aussagekräftige Details in Architektur und Bildhauerei.

Anna Vivante, Archäologin und Fotografin, versteht es hervorragend, uns in die Vergangenheit zurückzuführen, manchmal genügt ihr dazu nur ein Fragment. Anhand dieser kleinen Details, die das Auge wahrnimmt, ist ein Spaziergang mit ihr durch Rom geradezu eine Einladung, in die Zivilisationen, die uns vorausgegangen sind, einzutauchen.

 

Mehr dazu auf  www.musee-fesch.com

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