CHAPELLE SAINT LÉONARD - SAN LEONARDU

Stätte und Denkmal : Kapelle

20233 Pietracorbara

Webseite : www.pietracorbara.fr


Präsentation

Die dem heiligen Leonhard -San Leonardu- gewidmete Kapelle (Leonhard von Port Maurice, Franziskaner aus der Nähe von Genua, landete 1744 in Bastia) wurde wahrscheinlich im 19. Jahrhundert erbaut und 2008 restauriert. Es steht heute am Rand der Landstraße 232 auf halbem Weg zwischen dem Strand und den Weilern, befindet sich aber in Wirklichkeit an der Kreuzung zweier Verkehrswege, die im 19. Jahrhundert sehr belebt waren: der Weg von den Weilern zur Marine von Pietracorbara und die Straße, die bis nach Croscianu, einem Weiler von Sisco, und von dort nach Bastia führte. Das Gebäude ist klein und harmonisch in seinen Proportionen. Ein Vordach aus Zement, das im Laufe der Zeit Patina angesetzt hat, verlängert das Gebäude und verleiht ihm mit seinen Steinbänken auf beiden Seiten der Eingangstür ein einladendes Aussehen.

Der Vorplatz besitzt in seiner Mitte ein Mosaik aus gerollten Kieselsteinen. Sie zeigen unter anderem die vier Himmelsrichtungen an. Die Kapelle hat eine Besonderheit: Sie ist in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet (der Zelebrant blickt nach Norden). Der Stein, der den Osten markiert - dort, wo die Sonne aufgeht, und für die Christen das Licht Christi und die Richtung nach Jerusalem - wurde aus dem Heiligen Land, genauer gesagt aus Nazareth, mitgebracht. In der Achse des zentralen Kreuzes, im Norden und im Süden, stammen zwei kleine runde Kieselsteine vom See Tiberias. In der Mitte des Mosaiks steht in weißen Kieselsteinen "Ich bin der Weg" aus dem Johannesevangelium geschrieben: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben" (Kapitel 14, Vers 6).

Die Stufenkante des Vorplatzes besteht aus grün-blauem Barrettali-Schiefer. Der Stein stammt aus dem mittlerweile stillgelegten Steinbruch Teghja Fosca (dunkler Schiefer) in Petricaghju, dem Zielweiler des Chemin de Lumière (Weg des Lichts). Das Innere der Kapelle ist spärlich eingerichtet. Ein einfacher Altar, zwei Seitennischen, eine Statue des Heiligen Leonardo: Alles ist hier franziskanisch nüchtern, ja sogar streng. Bemerkenswert ist der schöne Bodenbelag aus Brando-Steinen mit dem Kreuz in der Mitte, das ebenfalls die vier Himmelsrichtungen anzeigt.
©COMMUNEPIEPIETRACORBARA

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