FUNTANA DI LAPEDINA

Stätte und Denkmal : Brunnen

Lieu-dit Lapedina, 20233 Pietracorbara

Webseite : www.pietracorbara.fr


Präsentation

Es gibt keine genauen Aufzeichnungen darüber, wann der Brunnen in Lapedina errichtet wurde. Felix Giuliani, ein Einwohner des Weilers und ehemaliger Bürgermeister von Pietracorbara, meint: "Man kann jedoch davon ausgehen, dass der Brunnen zwischen 1875 und 1900 errichtet wurde. Das Bauprojekt scheiterte zunächst an der Lage des Brunnens. Ursprünglich sollte er sich unterhalb von Saint-Pancrace befinden. Eine Art Plattform ist noch auf einem Felsen rechts auf dem Weg nach oben zu sehen (20 m von der Kapelle entfernt). Dieses Projekt war jedoch alles andere als einstimmig. Die damalige Stadtverwaltung verlegte das Projekt an einen anderen Ort, der bereits "funtana" genannt wurde (weil es an dieser Stelle wahrscheinlich eine Wasserstelle gab). An der Konstruktion wurde nicht gespart: Der Brunnen wurde von einem gewölbten Waschhaus flankiert. An der Außenseite befindet sich ein weiterer Wasserzulauf, um die Eimer zu füllen. Die Existenz dieses Brunnens verändert das Leben der Einwohner. Früher stieg man zur Quelle des mele (heutiges Reservoir oberhalb von Lapedina suprana) hinauf.

Der einzige nennenswerte Vorfall war, dass um 1935 ein Kastanienzweig auf das Gewölbe fiel und es durchlöcherte. Unterhalb des Brunnens gab es Köhlereien, um Holzkohle herzustellen, die für die Öfen in den Häusern verwendet wurde. Heute gibt es davon keine Spur mehr. Aber der Brunnen lebt ein ruhiges Leben. Im Durchschnitt geht man zweimal am Tag zu ihm und bringt jedes Mal zwei randvolle Eimer mit. Das Spiel besteht darin, so wenig Wasser wie möglich zu verschütten. Der Brunnen ist auch ein öffentlicher Ort. Manche nutzen ihn als Dazibaos: "Brunnen, komm näher: Du siehst doch, wir sind alt" oder "Einwohner, wacht auf!". Diese letzten Worte, die im Inneren über dem Waschhaus mit weißer Kalkfarbe geschrieben wurden, klingen wie ein Aufruf zur Mobilisierung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Aussage politischer: Hammer und Sichel sowie die "strahlende Sonne" des Sozialismus tauchten auf. 1953 kommt fließendes Wasser in die Häuser von Lapedina. Dies ist der Beginn des Niedergangs des Brunnens. Für einige Einwohner dient der Waschplatz noch bis in die 1970er Jahre. Doch 1973 muss das Gewölbe des Gebäudes verstärkt werden. Danach geriet der Brunnen in Vergessenheit. Im Jahr 2005 wird ein Teil seiner schönen, von der Zeit polierten Platten gestohlen. Im Jahr 2007 wird er vollständig restauriert. Das Wasser, das eine Zeit lang verloren war, wurde wiedergefunden und kanalisiert. Es fließt nun wie am ersten Tag. Damit beginnt das zweite Leben der Funtana di Lapedina.
GEMEINDEPIEPIETRACORBARA

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