Aziminu
Die korsische Bouillabaisse
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1 schöner Knurrhahn
1 Tintenfisch
1 Zahnbrasse
1 Stück Meeraal
1 Languste
ein paar Krabben und Miesmuscheln
2 Tomaten
Oliven
gr. Zwiebel
Das Olivenöl in einem großen Kochtopf erhitzen und den geschnittenen Tintenfisch, die zerdrückten Krabben und die in große Stücke geschnittene Languste darin andünsten. Die in dünne Streifen geschnittene Zwiebel, Knoblauch, Petersilie, Lorbeerblatt, die zwei klein geschnittenen Tomaten (vorher geschält und entkernt) oder auch Tomatenpüree hinzufügen, mit etwas Weiß- oder Rotwein – und nach Wunsch etwas Pastis – ablöschen. Verdampfen lassen. Vollständig mit Wasser bedecken. Mit Salz und Pfeffer würzen, ohne Safran zu vergessen, und einkochen lassen.
Übrige Fischstücke und einige dicke Kartoffelscheiben zugeben. Das Kochen soll höchstens 20 min dauern. Das ist das Geheimnis der Bouillabaisse. Vom Feuer nehmen. Fischbrühe durch ein Sieb auf goldbraun gebackene Brotscheiben streichen. Fischstücke und Kartoffeln separat servieren.
Bei der am Meer zubereiteten Bouillabaisse werden Meeresfrüchte wie zum Beispiel große „arapèdes“ (eine Art Napfschnecke), Strandschnecken und natürlich auch verschiedene andere Fischsorten hinzugefügt. In diesem Fall werden die in der Brühe eingeweichten Brotscheiben und der Fisch auf große flache Steine gelegt.
In Ajaccio besteht das Brot, das Seeleute für ihre Bouillabaisse verwenden, aus Kugeln – und diese werden „i cuniôli“ genannt.