Wildschweinpastete „nustrale“

Um dieses Rezept mit Erfolg zu realisieren, sollte man unbedingt ein schönes Stück vom echten Wildschwein wählen. Kreuzung Wildschwein und Hausschwein möglichst vermeiden. Aber mangels echten Wildschwein-Fleisches beim Schlachter – die geheime Rezeptur der Herstellung von Jean-Louis (Saint-André de Boziu) und die würzige kulinarische Note von Jean-Félix (Murato) ermöglichen auch damit ein erstaunlich authentisches Geschmackserlebnis..

Proportionen:

- 1/3 Wildschweinfleisch (cignale auf Korsisch),

- 1/3 Schweineleber,

- 1/3 Speck vom Schwein (barde).

 

Das Ganze gut vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen, etwas Mehl zufügen (40 g pro Kilo Fleischmasse) und zwei Eier (pro Kilo Fleischmasse). Dazu eine kleine Macchia-Note mit 3 bis 6 Beeren von getrockneter Myrte (falls Sie keine Myrte haben, nehmen Sie einen guten Schuss Myrte-Likör) – Inhaltsangaben auf den Weckgläsern berücksichtigen.

 

Bevor Sie das Gefäß schließen, legen Sie ein Lorbeerblatt auf die Oberfläche. Dann folgt die Phase des Einkochens und Haltbarmachens, die 2 ½ Stunde dauert.

Jetzt brauchen Sie nur noch Freunden und der Familie diese köstliche Spezialität zu servieren.

Kleine Bemerkung am Rande: Zwar hat das korsische Wildschein die Besonderheit, 38 Chromosomen zu besitzen – Sie müssen nur wissen, dass ausschließlich Ihre persönliche Note beim Rezept den optimalen Genuss ausmacht.

 

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